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Grußwort

Liebe Freunde und Förderer der Kunst in Donzdorf

Na ja, das war so schön gewesen und wir hatten Anlauf genommen für einen neuen Sprung in die Kunst. Das Jubiläum 2019 mit der Revue der angekauften und gespendeten Arbeiten hatte viel Adrenalin auch mit dem Open Air Konzert von Olivia Trummer im Schlosshof erzeugt. Die erste Ausstellung „Voré – phasenweise“ in diesem Jahr 2020 wurde ganz normal eröffnet und durchgeführt. Aber dann kam und blieb die Coronapandemie fürs ganze Jahr. Die Ausstellung von Dirk Pleyer musste um ein Jahr verschoben werden. Daniel Erfle eröffnete seine wunderbare, die Räume des Schlosses verzaubernde Ausstellung „Da- zwischen“ am 20. September schon unter Coronabedingungen. Und auch die Arbeiten des Franken Johannes Schiessl waren unter Coronaumständen zu sehen.In diesem Zustand werden wir ins zweite Coronajahr 2021 gehen:Wir hoffen auf Verhältnisse, die es erlauben ein Stück weit kulturelle Wahrnehmung und künstlerische Vielfalt zu geniessen und in gesellschaftlicher Gemeinschaft ein Teil unseres Lebens als Bereicherung zu haben.

Am 21. Februar 2021 wird die Bamberger Malerin Claudia Wirth ihre Ausstellung – hoffentlich - eröffnen. Das Thema ihrer in photorealistischer Manier gefertigen Malereien ist der „Mensch“. Menschen aus aller Welt, in allen möglichen Lebenslagen und Umständen werden uns vor Augen geführt. Manchmal sind es auch nur die becircenden Beine einer weggehenden Schönheit.

Vom 18. April an werden Bilder des Dortmunder Künstlers Dirk Pleyer für einen guten Monat in Donzdorf zu Gast sein. Pleyer stellt seine farbintensiven Gemälde ganz in den Dienst einer Landschaft, die zum einen sehr kosmisch, überwältigend daher kommt und zum anderen puren Malerei in allen Aggregatzuständen ist, flüssig, verschwimmend, triefend nass, schlierig wieder auftauchend aus dem Farbmeer, strahlend in den Farben, durch Pinselstriche- und hiebe bezeichnet, immer den Prozess des Malens veranschaulichend.

Nach der Sommerpause wird im September der sehr junge Hamburger Jonathan Esperester mit seiner Sicht der Dinge präsentiert. „Ich bin ein moderner Geschichtenerzähler mit dem klassischen Mittel der Malerei“ sagt er über sich und seine Kunst. Reales, Geträumtes, Vorgestelltes, Familiäres, Mensch und Natur, Gemaltes, Gezeichnetes, Gedrucktes; Jonathan Esperester untersucht auf unterschiedliche Weise die Welt um sich herum und zeigt dies dem Publikum engagiert, distanziert, cool.

Kurz vor Weihnachten 2021 planen wir Arbeiten des Wendlinger Künstlers Hans Hochradl im Schloss zu zeigen. Seine kraftvollen Arbeiten stehen zwischen einer figurativen Darstellung und einer den Gegenstand ignorierenden Abstraktion, es sind Malergebnisse, die bewusst auch den Malprozess ernst nehmen und veranschaulichen.

Das sind unsere Pläne in bester Absicht.Wir hoffen, dass die gesellschaftlichen und gesundheitlichen Umstände unsere Lebensfreude und unser Komunikationsbedürfnis es uns allen ermöglichen, diese Ausstellungen gemeinsam zu gestalten und zu erleben - hoffentlich in bester Gesundheit.Mit den besten Wünschen

Ihre Kuratoren
Rosemarie Vollmer und Karl Vollmer