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Grußwort

Sehr geehrte Kunst und Kulturfreunde,

Nachdem das Jahr  2019 mit der - für uns - grandiosen Jubiläumsausstellung im Sommer ihren Höhepunkt hatte und ein schöner Nachklang in der Ausstellung von Karin Wächter aus Lörrach den Schlusspunkt setzte, ist es wie fast immer: nach einer Ausstellung ist gleichzeitig vor einem neuen Ereignis; neue Künstler, neue Ideen, neue Konzepte sind gefragt und gesucht. Am Sonntag, den 2. Februar 2020 eröffnet Dr. Sabine Heilig die Ausstellung „Vore`- phasenweise“ des Ettlinger Bildhauers und Zeichners. Dessen Präsentation aus skulpturalen Arbeiten in Sandstein und zeichnerisch-malerischen Blättern aus verschiedenen Werkphasen arbeitet mit der Bildidee anthropomorpher Fragmente. „Mit feingeschliffener Haut gegen Splitterungen und raue Brüche“. Die grafischen Spannungsfelder verstehen sich als Spiegel gegenwärtiger Zustände im Wandel der Zeit. Vom 26. April an werden Bilder des Dortmunder Künstlers Dirk Pleyer für einen guten Monat in Donzdorf zu Gast sein. Pleyer stellt seine farbintensiven Gemälde ganz in den Dienst einer Landschaft, die zum einen sehr kosmisch, überwältigend daherkommt und zum anderen pure Malerei in allen Aggregatzuständen ist, flüssig, verschwimmend, triefend nass, schlierig wieder auftauchend aus dem Farbmeer, strahlend in den Farben, durch Pinselstriche und –hiebe bezeichnet, immer den Prozess des Malens veranschaulichend. Der Tuttlinger Bildhauer und Zeichner Daniel Erfle zeigt in seiner Aus-stellung ab dem 20. September große und kleinere raumgreifende Skulpturen aus Draht und Papier schwarz eingefärbt; raumgreifende Schicksalsknoten und rhythmische Figurationen. Neben Zeichnungen werden „Papierrisse“ gezeigt; Collagen aus gerissenen, schwarzen  Formen auf weißem Grund. Sicher eine aparte, komplexe Ausstellung – extra für die Raumsituation im Donzdorfer Schloss konzipiert. Den Bogen der Präsentationen wird kurz vor Weihnachten (am 13. 12. 2020) Johannes Schießl aus Nürnberg mit seinen farbstarken Bildern und Zeichnungen abschließen. Nach intensiven Studienreisen durch Südamerika, Vietnam, Schottland und auch durch deutsche Landschaften zeigt sich seine Malerei vollgesogen von den Landschafts- und Kulturerfahrungen aus diesen Reisen: satte, vor Vitalität strotzende Pflanzen- und Tierfarben, intensive blaue Himmel- oder Bildhintergründe sind mit viel Humor und Bilderwitz bedeckt, bekritzelt, als ob seine eigene kleine Tochter beim bildermachen geholfen hätte.

Viel Vergnügen wünschen bei all den Seh- und Tasterfahrungen und dem begleitenden Austausch

Ihre Kuratoren
Rosemarie Vollmer und Karl Vollmer