Ausstellungen

Eine feste Einrichtung im kulturellen Leben von Donzdorf sind die Konzerte und Ausstellungen der städtischen Kunst- und Kulturstiftung. Sechs Konzerte und vier Gemäldeausstellungen von Künstlern und Künstlerinnen aus dem In- und Ausland lassen Kunst auf hohem Niveau erleben. Höhepunkt der Kunst- und Kulturreihe ist der PREMIO Donzdorf, der Anfang September stattfindet und ein hochklassiger Wettbewerb um den besten Pianisten oder die beste Pianistin darstellt

Alle Ausstellungen 2024

Grußwort Bürgermeister Martin Stölzle

Liebe Kunstfreunde,
in gesellschaftlich unruhigen Zeiten soll und kann kulturelles Leben und Arbeiten Sicherheit und Orientierung geben. Namentlich die kommunale Kulturarbeit, die dort ansetzt, wo Lebenswirklichkeit spürbar wird erhält in solchen Phasen besondere Bedeutung, schafft sie doch eine Synthese aus traditionellen Werten, Zusammengehörigkeitsgefühl und zukunftsfähiger Beständigkeit. Dieser Gedanke leitete uns bei der Erstellung des Konzert- und Ausstellungsprogrammes 2024 und wir hoffen und wünschen, dass Sie und wir alle beim gemeinsamen Erleben den aus der Sicherheit des Vertrauten entstehenden positiven Blick in die Zukunft aufnehmen können.

Freuen wir uns einmal mehr auf 6 Konzerte und 4 Ausstellungen und auf den PREMIO DONZDORF, als Highlight dieses Gesamtprogrammes. Wir sind froh und dankbar, dass wir diese Veranstaltungsreihe auch weiterhin anbieten können und dass wir einen großen und treuen Kreis von Menschen haben, die unsere Arbeit ideell und finanziell unterstützen. So können wir zuversichtlich ins Jahr 2024 gehen und uns auf ein spannendes und erlebnisreiches Jahr freuen. Nehmen Sie gerne diese Zuversicht auf und tragen Sie diese weiter an ein gerne weiterhin stetig wachsendes Publikum.

Ihr
Martin Stölzle

 

Grußwort Rosemarie und Karl Vollmer

Sehr geehrte Freunde der Kunst im Schloss Donzdorf,
das neue Ausstellungsjahr 2024 wird am Sonntag, den 10. März mit Werken der Offenburger Malerin Ursula Reichart frühlingshaft leicht eröffnet. Die Künstlerin hat in den Jahren um 1980 an der Stuttgarter Kunstakademie u.a. bei Moritz Baumgartel, Rudolf Schoofs und KRH Sonderborg studiert. Von 1986 bis 1996 arbeitete und lebte sie in Südfrankreich und Straßbourg. Reichart arbeitet ihre Bilder in Serien, in denen sie die wahrgenommenen Natureindrücke lyrisch, fast tänzerisch gestisch auf Papier und Leinwand bringt. Die Farben bekommen einen großen Eigenwert und eigene Ausdrucksdynamik was ihren Auftrag und ihre Fleckhaftigkeit angeht. Die Farben tanzen fast wie in der übergroßen Sommerhitze die Luftpartikel vor unseren Augen in Bewegung sind oder wie Bildfetzen auf einer bewegten Wasseroberfläche sich permanent verändern.

Ganz anders in Thematik und Malweise wird Willem Julius Müller uns seine Arbeiten vom 28. April bis zum 21. Juni präsentieren. Müller ist im niedersächsischen Aurich geboren, studierte sowohl Jura in Tübingen und Hamburg wie auch Malerei von 2003 – 09 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg u.a. bei Werner Büttner, Frank Badur und Henning Kürschner. Heute arbeitet Müller in beiden Berufen als Jurist an der Kunstakademie Stuttgart und als guter Maler. Die Farbe in seinen Gemälden ist sehr stark, manchmal fast synthetisch intensiviert, vibrierend. Seine Bildgegenstände sind vordergründig gut deutbar als Architektur, Landschaft, mit Accessoires wie Wohnwagen u. a., aber wir sehen darauf keine Menschen, die Dinge, Formen sind selbstständig, aktiv geworden und haben die Menschen vergessen gemacht. “Apokalyptische Landschaft“ nannte Müller seine Ausstellung in Weil der Stadt im Jahr 2022, als ich ihn zum ersten Mal sah.

Ähnlich vital wie Müllers Malerei aber mehr im plastischen und performatorischen Bereich bewegt sich der Stuttgarter Künstler Thomas Putze, dessen Ausstellung vom 17. Juli bis zum 6. September im Schloss und ggf. im Park zu sehen sein wird und der in den Sommerferien zusätzlich noch einen 3-tägigen Workshop mit Jugendlichen anbietet und leitet. Putze ist als Künstler ein Grenzgänger zwischen der Bildhauerei, bei der er bevorzugt mit der Motorsäge in Holz seine witzigen und skurrilen Figuren und Wesen formt und dem Zeichnen mit Motorsäge, Stiften und Farbe auf unterschiedlichen Materialien. Übergreifend erkundet er in sehr komplexen und herausfordernden performativen Aktionen sich selbst, die ihn umgebende Gesellschaft, unsere Wahrnehmungen und die Reaktionen darauf. Der 1968 in Augsburg geborene Putze hat neben der Malerei auch Theologie studiert und arbeitet als vitaler Musiker.

Die Tübinger Malerin Carola Dewor studierte von 1978 bis 1985 Malerei an der Berliner Hochschule für Kunst unter anderem bei Klaus Fußmann und reiste in der Studienzeit und danach sehr viel durch Afrika, Süd-und Nordamerika. Vieles Gesehene und die Auseinandersetzung mit den Materialien beim Zeichnen und Malen prägen letztendlich die Bilder als Wachstumsprozesse von Sehen, Be-denken, Verarbeiten, Gestalten. Die Bilder zeigen Landschaften, Architektur und Innenräume, Stilleben, scheinbare Schnappschüsse mit und ohne Menschen, Wichtiges und Unwichtiges. Die Ausstellung von Carola Dewor wird vom 13. Oktober bis zum 29. November zu sehen sein.

Sie werden bemerken, wir zeigen 2024 paritätisch 2 Männer und 2 Frauen im Schloss, allemal spannende Positionen und Stoff für Gespräche, die hoffentlich für ihre Augen und ihren Geist viel Anregung geben für ein hoffentlich besseres Jahr 2024.

Es grüßen sie herzlich
Ihre Kunstkuratoren in Donzdorf

Ansprechpartner
Diana Ahr
Raum: 305
Tel.: 07162 / 922-301
Fax: 07162 / 922-521
E-Mail: stadt@donzdorf.de
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Die Gutscheinkarten sind beim Bürgerbüro eingetroffen und können dort abgeholt werden.

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Das Register für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen zur bedarfsgerechten Unterstützung im Not- und Katastrophenfall.

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Ab sofort können Sie bequem von zu Hause über einen Link einen Grundbuchauszug anfordern. Dieser wird Ihnen dann per Post, vom zuständigen Grundbuchamt,…