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Kammermusik - Werkstattkonzert

Sa., 15.05.2021
20 Uhr

Autohaus Müller, Süßener Straße 14

Kammermusik - Werkstattkonzert

Stefan Imorde/ Stefan Kurt – Literarisches Konzert

Ein musikalisch-literarischer Abend am Klavier

Lyrische Stücke – Das poetische Tagebuch des Edvard Grieg

Der große norwegische Komponist Edvard Grieg hat in mehr als 40 Jahren insgesamt 66 Lyrische Stücke hinterlassen, die sich bis heute größter Beliebtheit erfreuen.
Mit ihren fantasievollen wie poetischen Titeln erzählen die zum Teil sehr kurzen Stücke von Naturerlebnissen, märchenhaften Sagengestalten und rührenden Gefühlsmomenten und beschwören den Klang seiner norwegischen Heimat.
Immer wieder hat man diese Sammlung als das poetische Tagebuch Griegs bezeichnet, was die Bedeutung hervorhebt, die Grieg selbst diesen kleinen Kostbarkeiten gegeben hat.
Edvard Grieg kommt mit Ausschnitten aus seinem autobiographischen Essay „Mein erster Erfolg“ selbst zu Wort und erlaubt uns Einblicke in den nicht immer ganz leichten Weg als Komponisten.

Stefan Kurt, Rezitation
Stephan Imorde, Klavier

Stephan Imorde

wurde im westfälischen Emsdetten geboren und studierte bei Renate
Kretschmar-Fischer an der Hochschule für Musik Detmold, bei Leonard
Hokanson an der Indiana University School of Music in Bloomington (USA) und legte schließlich unter Anatol Ugorski wiederum an der Hochschule für Musik Detmold sein Konzertexamen ab. Weitere entscheidende Impulse verdankt er vor allem der Begegnung mit dem ungarischen Pianisten Geörgy Sebök.
Er wurde im Laufe seines Studiums auf vielfältige Weise gefördert und mit Preisen ausgezeichnet. Er war u.a. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).
Schon früh begann er, sich intensiv mit unterschiedlichstem Kammermusikrepertoire auseinander zu setzen, welches einen großen Teil seiner umfangreichen Konzerttätigkeit einnimmt. Er gründete noch im Studium das Novalis-Trio, mit dem er mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurde und bildet seit mehr als zwanzig Jahren ein viel beachtetes Duo mit dem Geiger Ulf Schneider. In dieser Formation gastiert er u.a. in Konzerthäusern wie der Laeisz-Halle Hamburg oder dem Festspielhaus Baden-Baden und erhält Einladungen zu namhaften Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Mozartfest Würzburg und den Niedersächsischen Musiktagen. Zahlreiche Rundfunksender wie der Norddeutsche Rundfunk, Westdeutsche Rundfunk und vor allem der Hessische Rundfunk laden das Duo regelmäßig zu Produktionen und Konzerten ein, deren Mitschnitte häufig gesendet werden.
Er arbeitet regelmäßig mit prominenten Schauspielerinnen und Schauspielern wie Martina Gedeck, Sophie von Kessel, Gudrun Landgrebe, Angela Winkler, Fritzi Haberlandt, Rufus Beck und Stefan Kurt zusammen.
Stephan Imorde unterrichtet seit 2008 als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, ist Initiator der „Young Academy Rostock (YARO)- Internationales Zentrum für musikalische Frühförderung“ und seit 2013 künstlerischer Leiter des Musikfestes Landow im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.

Stefan Kurt
Nach seiner Ausbildung als Hauptschullehrer
studiert der gebürtige Schweizer am Konservatorium
für Musik und Theater Bern (heute Hochschule der Künste),
bevor er von dort über das Schauspielhaus Bochum für 9 Jahre als Ensemblemitglied ans Thalia Theater wechselt. Er arbeitet dort mit renommierten Regisseuren wie Jürgen Flimm und Robert Wilson („Black Rider“, Alice“, “Time Rocker“).

1993 tritt Stefan Kurt das erste Mal vor die Kamera. Mit seiner Hauptrolle im erfolgreichen TV-Mehrteiler „Der Schattenmann“ unter der Regie von Dieter Wedel wird Stefan Kurt einem breiten Publikum bekannt und erhält 1997 für seine schauspielerische Leistung den Adolf-Grimme-Preis sowie den Telestar. Daran schliesst sich eine umfangreiche Film- und Fernseharbeit.
Für seine Rolle des jüdischen Architekten Dave Gladbaker in dem preisgekrönten Krimi-Drama
„Gegen Ende der Nacht“ von Oliver Storz, erhält er 1998 erneut den Adolf-Grimme-Preis. Für den
vielseitigen Schauspieler folgen weitere Rollen u.a. in Chris Kraus' mehrfach ausgezeichnetem
Kinodrama „Vier Minuten“, Dani Levis Hitlerparodie „Mein Führer“ und Justus von Dohnanyis
schwarzer Kinokomödie “Bis zum Ellenbogen“. Weitere Filme mit Stefan Kurt sind: Margarethe von Trottas „Die andere Frau“, Andreas Kleinerts „Hurenkinder“ und Alain Gsponers Suter-Verfilmung „Der letzte Weynfeldt“ fürs Fernsehen. Es folgen die Kinofilme „Ein Tick anders“ (Andi Rogenhagen), „Der Verdingbub“ (Markus Imboden) und die hochgelobte Fernseh-Trilogie „Dreileben“ der Regisseure Graf, Petzold und Hochhäusler. Für letzteres erhält Kurt den ersten „Deutschen Schauspielerpreis 2012“ in der Kategorie Bester Hauptdarsteller. Im Kino sah man Kurt 2013 in „Lovely Louise“, einer schweizer Dramödie von Bettina Oberli und im Fernsehen in „Die Akte Grüninger“ (Alain Gsponer) als Polizeihauptmann Paul Grüninger. Mit Ali Samadi Ahadi drehte Stefan Kurt als Pettersson die Kinofilme „Pettersson&Findus“ II. & III.

Neben seinen Film- und Fernseharbeiten bleibt Stefan Kurt der Musik- und Theaterbühne treu.
So arbeitet er mit Christoph Marthaler in Zürich „Die Schöne Müllerin“ und in Berlin an der Volksbühne „G´schichten aus dem Wienerwald“. Seine Engagements führen ihn von den Salzburger Festspielen „Die Bienen. Eine Schneise“ mit der Musicbanda Franui, zu der Staatsoper Berlin „Orpheus in der Unterwelt“ (Philipp Stölzl) und „Satiesfactionen“ von Jürgen Flimm, über die Ruhrtriennale „Sing für mich Tod“ (David Herrmann) zur Komischen Oper Berlin „Clivia“ (Stefan Huber) und ans Berliner Ensemble (Mackie Messer in der „Dreigroschenoper“ und Käptn Hook in „Peter Pan“), beide von Robert Wilson inszeniert.

Nach „Drei Schwestern“ und „Meer“ von Jon Fosse folgt mit „Jakob von Gunten“ von Robert Walser die dritte Zusammenarbeit mit der Regisseurin Barbara Frey am Schauspielhaus Zürich.
Aktuell sieht man Kurt in der Titelrolle in dem Schweizer Kinofilm „Jagdzeit“ von Sabine Boss.

Seit 2006 tritt Stefan Kurt auch als bildender Künstler in Erscheinung. Mittlerweile erfreuen sich seine Fotografischen Arbeiten zunehmender Beliebtheit bei Ausstellungen und als Sammlerstücke.

Stefan Kurt lebt in Berlin.

www.stefankurt.com


Mit freundlicher Unterstützung durch:
  Rosemarie & Karl Vollmer

Verhaltensgrundsätze Kammermusikkonzert

Veranstalter: Stadtverwaltung Dondorf

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