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Donzdorfer Fasnet im Internet
Wenn Sie mehr über die Donzdorfer Fasnet erfahren möchten, besuchen Sie doch http://www.donzdorfer-fasnet.de
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Die Donzdorfer Fasnet hat ihren Ursprung in der alten Donzdorfer Bauernfasnet, deren Symbolfigur, der „Strohmann“, noch heute lebendig ist, und alljährlich beim Donzdorfer Fasnetsumzug zusammen mit dem „Tannenmann" von einer Gruppe der Skizunft e.V. verkörpert wird.
Die Donzdorfer Fasnet heutiger Prägung wurde 1958 mit dem ersten organisierten Fasnetsumzug der Nachkriegszeit durch die „Arbeitsgemeinschaft Donzdorfer Vereine" aus der Taufe gehoben, deren Nachfolgeorganisation, der Kulturring Donzdorf e.V., für einen wesentlichen Umfang der heute am Ort stattfindenden närrischen Veranstaltungen verantwortlich ist.
So auch für den großen Fasnetsumzug, der sich seit 1958 jeweils am Fasnetssonntag in ununterbrochener Reihenfolge (lediglich 1991 wurde er zum Bedauern aller Narren ein „Opfer" des Golfkrieges) durch die Straßen der Lautertalmetropole „Klein-Paris" wälzt und oft bis zu 50.000 auswärtige Besucher anlockt. Eine der Besonderheiten dieses Umzuges ist, dass er fast ausnahmslos von einheimischen Gruppen, Vereinen, Stammtischen und Narrenzünften gestaltet wird. Eine besondere Prägung erfährt der Narrenwurm durch viele - meist sind es bis zu 20 - prunkvoll ausstaffierte Motivwagen, die von den Gruppen selbst entworfen und in wochen- und nächtelanger Kleinarbeit erbaut und gestaltet werden. Sie verblüffen durch perfekte Technik und Farbgestaltung und verfehlen in Verbindung mit thematisch abgestimmten, farbenprächtig gekleideten Fußgruppen meist ihre Wirkung nicht, wobei sich die Umzugs-Macher oft von der großen und kleinen Politik inspirieren lassen.
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Ein weiterer Höhepunkt sind die so genannten „Eröffnungsabende", die als Prunksitzungen seit 1961 jeweils den Beginn der Saalfasnet mit ihren vielen Haus-und Vereinsbällen einläuten und ebenfalls ausschließlich von einheimischen Akteuren gestaltet werden. Der überaus große Publikums- andrang bei den derzeit vier Sitzungen in der jeweils ausverkauften Stadthalle lässt sich nur mit dem überdurchschnittlichen Niveau der Darbietungen und der damit verbundenen guten Stimmung erklären.
Diese beiden Veranstaltungen, die seit Beginn vom Kulturring e.V. organisiert und durchgeführt werden, sind zweifellos stark von rheinischen Einflüssen geprägt, bieten aber in Verbindung mit den schwäbisch-alemannischen Elementen gerade den besonderen Reiz.




