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Liebe Musikfreunde,
ein neues Jahr mit sieben hochinteressanten und attraktiven Konzertabenden liegt in Ihren Händen – und vor uns! Mit großer Freude darf ich Ihnen ein Konzertjahr präsentieren, das in gewohnt ungewöhnlicher Weise Neues mit Bekanntem und Erwartbares mit Überraschendem verbindet. Der „Rote Saal“, der Ausstellungsraum der Firma Dreipunkt und die Werkstatt der Firma Mercedes-Müller sind Ihnen in der Zwischenzeit sicherlich ebenso ans Herz gewachsen wie uns, aber ein Posaunenoktett mitten in der natürlichen Aura des Schlossparkes, das wollen wir im kommenden Jahr riskieren, frei nach dem Moto, wer nicht wagt der nicht gewinnt! Wie bei diesem Oktett, so gilt auch für das Konzert bei der Firma Dreipunkt und im „Roten Saal“ die besondere Aufmerksamkeit jungen Künstlerinnen und Künstlern. Gemeinsam mit dem Deutschen Musikrat wollen wir Ihnen hochbegabte, hoffnungsvolle junge Musikerinnen und Musiker präsentieren, die sich mutig den Herausforderungen Ihrer Branche stellen, durchaus in dem Wissen, dass diejenigen, die noch keinen klingenden Namen haben, hart um ihren Erfolg kämpfen müssen. Dabei wollen wir Ihnen Starthilfe leisten, und Ihre Freude und Ihr Beifall wird die ambitionierten Stipendiaten weiter beflügeln.
Freuen Sie sich mit uns, auf sieben außergewöhnliche Konzertabende und sagen wir gemeinsam Dank, dass wir auch in Zeiten der Wirtschaftskrise verlässliche Sponsoren und Unterstützer haben, die uns diese Kulturarbeit ermöglichen und Ihnen hoffentlich unvergessliche Abende bereiten. Darüber hinaus hat sich inzwischen bereits ein kleiner Freundeskreis etabliert, der uns durch Spenden unterstützt und dem wir im November mit einem „Sonderkonzert“ ein besonderes Dankeschön gesagt haben.
Bleiben Sie uns und unserer Musikreihe gewogen und genießen Sie zusammen mit Freunden und Bekannten außergewöhnliche Konzertabende in Donzdorf.
Ihr
Martin Stölzle
Bürgermeister
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Liebe Musikfreunde,
das Programm der Donzdorfer Kammermusik ist so verschiedenartig wie nie zuvor! Ich bin gespannt, wie Sie es annehmen werden...
Da gibt es einige Donzdorfer Premieren:
● ein musikalisches Theaterstück, in dem Autorin Nina Omilian selbst mitspielt und -singt und auf originelle Weise Einblicke in die Künstlerehe von Robert und Clara Schumann gewährt
● ein Duoabend Klavier und Oboe – dieses edle Blasinstrument hatten wir noch nie im Roten Saal
● eine „Hommage an die schwäbische Heimat“ mit dem Komponisten Stefan Heucke, der selbst in sein Werk einführen wird
● die aparte Besetzung „2 Klaviere und Schlagzeug“ mit dem Flügelschlag-Quartett, meinen ehemaligen Studenten und mehrfachen Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbes
Aber auch die traditionelleren Abende sind prominent besetzt mit Niklas Schmidt, Keiko Suzuki-Bayer und Paolo Venturino, nicht zu vergessen unser open air-Konzert mit einem jungen Posaunenensemble.
Ein großer Dank an alle Sponsoren. Ich freue mich persönlich auf diese Konzerte – und auf Sie!
Herzlich
Ihr
Prof. Hans-Peter Stenzl,
künstlerischer Leiter
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Liebe Kunstfreunde,
auch im Jahr 2010 werden die Räumlichkeiten um den "Roten Saal" wieder mit drei Ausstellungen bespielt, zu deren Besuch ich Sie hiermit ganz herzlich einladen möchte
Diesmal gilt der Ausstellungsfokus in den künstlerischen Auseinandersetzungen vorrangig der Beschäftigung mit der eigenen Persönlichkeit und Identität – d.h. den Prägungen und Möglichkeiten, der Vergangenheit und der Gegenwart etc. – und nimmt damit eine jeweils sehr individuelle, unmittelbare Perspektive ein. So z.B. in der tagtäglichen Reflexion des Erlebten und Gefühlten in dem tagebuchartigen Bildgestaltungs- statt Schreiberitual bei Anna Ingerfurth. Des weiteren in den vielseitigen, malerischen Darstellungen der eigenen Person in verschiedenen, mehr oder weniger möglichen oder auch unmöglichen, komischen oder auch tragikkomischen Lebenssituationen und Personifikationen eines Hans Pfrommer. Oder aber auch in der inszenierten, fotografischen Annäherung Lisa Biedlingmaiers an Georgien, als ein Land, mit fremden und doch vertrauten Mythen und Geschichten, in dem die Künstlerin ihre Kindheit verbrachte, das sie aber erst nach vielen Jahren wieder besuchte und seit dem aus anderen Perspektiven neu entdeckt.
Da die Auseinandersetzung mit Kunst zwar bereichert, sich aber oft nicht selbst erklärt und häufig eher Fragen aufwirft als beantwortet, bieten wir neben den Eröffnungsveranstaltungen auch weiterhin ein Rahmenprogramm in Form von Führungen und KünstlerInnengesprächen an, und damit die Möglichkeit zum persönlichen Austausch über die ausgestellten Werke zeitgenössischer Kunst. Dabei eignen sich insbesondere die Gespräche mit den KünstlerInnen, im direkten Dialog mehr über das künstlerische Umfeld und die den Arbeiten zugrunde liegenden Gedanken zu erfahren und neue, erweiternde Sichtweisen zu entwickeln.
In diesem Sinne freue ich mich auf Ihren Besuch und auf anregende Gespräche,
Ihre
Simone Jung
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PROGRAMM:
23. Januar 2010
20.00 Uhr
Schloss, Roter Saal
Duo Hecker - Simowitsch
Thomas Hecker, Oboe
Jana Simowitsch, Klavier
Janka Simowitsch
wurde 1987 in Rostock geboren und begann bereits im Alter von sechs Jahren mit dem Musizieren. Ab 2000 war sie Jungstudentin bei Karl-Heinz Will und ab 2001 zusätzlich bei Bernd Zack an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. 2001 erhielt sie den 1. Preis beim Nordostdeutschen Klavierwettbewerb, 2002 den 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Solowertung. 2004 Virtuosenpreis beim 5. Münchner Klavierpodium der Jugend, 2. Preis und Goldmedaille beim 31. Internationalen Klavierwettbewerb „Palma D’ Oro“ in Finale Ligure (Italien). Sie belegt seit 2005 ein Vollstudium bei Matthias Kirschnereit, Karl-Heinz Will und Bernd Zack an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. 2008 erhielt sie ein Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Klavier solo und Aufnahme in die 53. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Janka Simowitsch ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Horst-Rahe-Stiftung sowie des PE-Förderkreises für Studierende der Musik e.V. und Mitglied der Deutschen Chopin-Gesellschaft. Während ihrer Ausbildung belegte sie Meisterkurse bei Renate Kretschmar-Fischer, Ewa Kupiec, Elisabeth Leonskaja, Lazar Berman, Pavel Gililov, Karl-Heinz Kämmerling, Vitaly Margulis, Jürgen Schröder, Lars Vogt und Konstantin Scherbakow. Janka Simowitsch verfolgt eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Auftritte führten sie unter anderem in den USA und nach Japan, ebenso absolvierte sie Auftritte in Hörfunk und Fernsehen, konzertierte solistisch und mit Orchestern in mehreren deutschen Städten sowie in Russland, Italien und Polen. Sie war im Konzerthaus Berlin, in der Berliner Philharmonie mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin und dem Klavierkonzert KV 488 von W.A. Mozart, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Usedom Musikfestival, beim Klavierfestival in Spoleto (Italien) und beim St. Petersburger Musikherbst zuhören.
Thomas Hecker
1985 in Zwickau geboren, erhielt seinen ersten Oboenunterricht bei Almut Rönnecke am "Robert-Schumann-Konservatorium" Zwickau, wechselte dann zu Christoph Gerbeth nach Dresden, bevor er sein Studium bei Klaus Becker an der "Hochschule für Musik und Theater" Hannover aufnahm.
Thomas Hecker nimmt seit 1998 regelmäßig an Meisterkursen und Festivals teil, wie dem "Schleswig-Holstein-Musikfestival", der "Internationalen Sommerakademie für Kammermusik Niedersachsen" oder der "Musikwoche Hitzacker". Außerdem war er bei den "Ludwigsburger Schlossfestspielen" und dem "Festival Mitte Europa" zu hören.
Er ist mehrfacher erster Preisträger des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert". Seit 2008 ist Thomas Hecker Stipendiat der "Deutschen Stiftung Musikleben" und wird in die 53. Bundesauswahl "Konzerte junger Künstler" aufgenommen. Als Preisträger des "Deutschen Musikwettbewerbs" in der Kategorie Oboe trat er unter Daniel Raiskin mit dem "Beethovenorchester" Bonn und der "Rheinischen Staatsphilharmonie" Koblenz auf.
In der Saison 2008/2009 war er Praktikant im "Gürzenich-Orchester" Köln. Weitere Orchestererfahrung sammelte er u. a. in der "NDR Radiophilharmonie" Hannover. Ab Februar 2009 erhielt Thomas Hecker einen Zeitvertrag als Solooboist im Gewandhausorchester Leipzig", im August 2009 beginnt er als Solooboist im "Deutschen Symphonie-Orchester" Berlin.
Mit freundlicher Unterstützung durch:
27. Februar 2010
20.00 Uhr
Schloss, Roter Saal
Duo Schmidt/Suzuki-Bayer
Keiko Suzuki-Bayer, Klavier
Niklas Schmidt, Violoncello
Niklas Schmidt
wurde 1958 als Kind deutsch-finnischer Eltern in Köln geboren. Nach dem Abitur und der fachlichen Ausbildung ging es schnell bergauf. Als Preisträger renommierter internationaler Wettbewerbe verschaffte er sich im In- und Ausland gleich hohes Ansehen. 1980 gründete er mit jungen Hamburger Musikern das Trio Fontenay, das nach strenger systematischer Aufbauarbeit schnell Profil und Anerkennung fand. Neben Konzertreisen in alle Welt (jährlich häufig mehrfach durch die USA), Auftritten bei internationalen Festspielen (u.a. in Salzburg, Montpellier und Montréal) und prominenten Einladungen (Philharmonia Orchestra London, Carnegie Hall, Artists in Residence am Pariser Théatre du Châtélet), festigte vor allem die enorme Fülle an Aufnahmen in Rundfunk und Schallplattenindustrie den außerordentlichen Ruf des Ensembles. Nahezu die gesamte Literatur für diese Kammermusikgattung, vor allem das ganze Beethoven-Werk wurde vom Trio Fontenay im Laufe der Jahre (bei Teldec, EMI Electrola und Philips) eingespielt. Ein Großteil dieser Produktionen erhielt weltweit erstaunliche Preise und Auszeichnungen.
1997 beendete Niklas Schmidt diese Mitarbeit, um sich vermehrt pädagogischen Aufgaben zuzuwenden. Nachdem er schon 1987 einer Berufung als Cello-Lehrer an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg gefolgt war, übernahm er nunmehr dort eine Professur für Kammermusik und Violoncello. Seit 2005 leitet er den an jenem Institut neugegründeten „Master-Studiengang Kammermusik“. In reger Tätigkeit als Veranstalter von Konzertreihen (Kammerkonzerte im Mozartsaal, International Mendelssohn Summer School, International Chamber Music Competition Hamburg ICMC) widmet er sich in jüngster Zeit auch wieder stärker solistischen Aufgaben, für die ihm ein superb klingendes Rogeri-Cello (Brescia) aus dem Jahre 1700 zur Verfügung steht.
Keiko Suzuki-Bayer
In Tokio geboren, erhielt mit 6 Jahren ersten Klavierunterricht, trat schon als Schülerin bei dem japanischen staatlichen Fernsehen auf und gab Konzerte in verschiedenen Städten Japans. Sie studierte an der renomierten Toho-Gakuen School of Music in Tokio und schloss ihr Studium mit dem Bakkalaureus der Künste mit einer Auszeichnung ab. Sie war eine Sonderstipendiatin der Schule.
Ihr Studium setzte sie an der Musikhochschule Hannover bei Prof. Hans Leygraf fort und schloss es mit dem Konzertexamen ab. Ihre Ausbildung ergänzte sie bei den Kursen und Unterricht von Arturo Benedetti Michelangeli, Györgi Sebök, Zoltan Kocsis und Györgi Kurtág. Durch zahlreiche Preise bei nationalen Wettbewerben sowie den 2. Preis ex-aequo beim Deutschen Hochschulwettbewerb und den 3. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb „Rina Sala Gallo“ in Monza in Italien wurden Keiko Suzukis solistischen Leistungen ausgezeichnet. Während ihrer regen Konzerttätigkeit, u.a. bei den Berliner Festwochen und beim Berkshire Music Festival in Tanglewood (USA), musizierte sie als gefragte Kammermusikerin mit den bedeutenden Solisten wie Viktor Trechakov, Arto Noras, Arnold Steinhardt, Ingo Goritzki, Klaus Thunemann, Milan Turkovic und Barry Tuckwell, sowie mit dem Melos Quartett, The Chamber Orchestra of Europe und dem Ensemble Modern.
Keiko Suzuki lehrte an der Musikhochschule Hannover, am Mozarteum Salzburg und gab Meisterkurse in Japan.
Seit 1987 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Mit freundlicher Unterstützung durch:
Frau Isolde Grupp, Donzdorf
17. April 2010
20.00 Uhr
Firma Dreipunkt, Hauptstraße 116
Flügelschlag - Quartett
Barbara Rieder, Klavier
Sebastian Bartman, Klavier
Claudius Heinzelmann, Schlagzeug
Àkos Nagy, Schlagzeug
Unterschiedlicher kann ein Quartett kaum sein, aber gerade die individuellen Stärken lassen die vier jungen Musiker in ihren jeweils eigenen Schaffensbereichen aufblühen und zusammenwachsen.
Das Flügelschlag-Quartett begann seine gemeinsame musikalische Arbeit vor drei Jahren mit einer umjubelten Aufführung der Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug von Béla Bartók und setzt sich zusammen aus dem Duo imPuls (Barbara Rieder und Sebastian Bartmann, Klavierduo) sowie den beiden Schlagzeugern Ákos Nagy und Claudius Heinzelmann.
Das Duo imPuls mit Barbara Rieder, ... das Managerherz, zuständig für das Verfassen von Texten, Entwerfen von Programmideen, Reiseplanung etc. und Sebastian Bartmann ... der Komponist, der aus Einflüssen des Impressionismus undJazz seinen ganz persönlichen Stil vertritt, geprägt von Rhythmus und starken Gegensätzen, hin und wieder unter Einbeziehung elektronischer Instrumente wurde er bereits beim Deutschen Musikwettbewerb 2006 mit einem Stipendium ausgezeichnet und spielte im Rahmen der 51. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler über 25 erfolgreiche Konzerte. Außerdem ist das Duo mittlerweile in vielen großen Konzerthäusern Europas aufgetreten, z. B. in Berlin (Konzerthaus), Lissabon (Gulbenkian), Brüssel (Palais des Beaux-Arts), Ljubljana (Cankarjev Dom) und gastierten bei berühmten Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen oder dem Edvard-Grieg Festival in Oslo. Seit sechs Jahren musizieren sie zusammen sowohl vierhändig an einem als auch an zwei Klavieren, sie haben sich mittlerweile international als duo imPuls etabliert.
Außerdem gewannen sie zahlreiche internationale Wettbewerbe. Ihren jüngsten Erfolg feierten sie im Dezember 2008 beim Concours Valberg (Frankreich), wo sie den erstmalig vergebenen 1. Preis entgegennahmen. Im Jahr zuvor gewannen sie den renommierten Edvard-Grieg-Wettbewerb in Oslo, bei dem sie neben dem 1. Preis auch den »Grieg-Preis« sowie den Sonderpreis für zeitgenössische Musik erhielten. Ebenso wurden sie beim »Internationalen Kammermusikwettbewerb Palma d´oro« (Italien), beim »Internationalen Klavierduowettbewerb in Bialystok« (Polen) sowie beim renommierten internationalen Klavierduowettbewerb in San Marino mit Preisen ausgezeichnet. Beide sind Stipendiaten des Richard-Wagner-Verbandes und der Yehudi-Menuhin-Stiftung »Live music now!«. Im Jahr 2006 wurde das duo imPuls für den Bruno-Frey-Preis ausgewählt. Bereits zum zweiten Mal erspielten sie sich erst kürzlich ein Stipendium des Deutschen Musikrates, diesmal zusammen mit Ákos Nagy und Claudius Heinzelmann (Schlagzeug) als Flügelschlag-Quartett. Zuvor begeisterte das duo imPuls auf einer Tour durch ganz Deutschland mit 25 Konzerten. Die Presse bejubelt besonders die berauschende Spielfreude und unvergleichliche Harmonie der beiden sympathischen jungen Künstler, die nicht nur musikalisch vereint sind.
Ihr äußerst vielseitiges Repertoire umfasst neben der klassisch-romantischen Literatur auch eigene Werke von Sebastian Bartmann, der bereits auf internationaler Ebene als Komponist ausgezeichnet wurde (IBLA-Foundation (Sizilien/New York), Kompositionspreis der Stadt Düsseldorf (IDO-Festival)) und dessen Kompositionen schon in mehreren Ländern Europas aufgeführt wurden. Aber auch die Arbeit anderer Zeitgenossen ist besonders für das Flügelschlag-Quartett natürlich von großem Interesse. Ferner beschäftigte sich das Duo während seines Studiums an der Musikhochschule Stuttgart intensiv mit historischen Tasteninstrumenten.
Auf pädagogischem Gebiet werden die beiden Musiker ebenfalls sehr geschätzt, u. a. erhielten beide den Preis für Klavierpädagogik der Stuttgarter Hochschule und gaben zusammen einen Meisterkurs an der Musikhochschule Oslo.
Ákos Nagy ... das wandelnde Metronom, seine Erfahrung als Orchestermusiker und nicht zuletzt sein ungarisches Temperament sind für das Quartett unabdingbar, er arbeitete zunächst in seiner Heimatstadt Budapest mit Aurél Holló zusammen und im Rahmen seines Studiums an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Er war bisher im Frankfurter Museumsorchester, im Staatsorchester Stuttgart, bei der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz sowie am Stadttheater Freiburg tätig und wirkte bei mehreren Musikfestivals mit, beispielsweise beim Schwarzwald Musikfestival oder dem Oberstdorfer Musiksommer. Claudius Heinzelman ... der Vollblutjazzer, der stets stilsicher und mit Witz und Charme Bearbeitungen jeglicher Art zaubert studierte bei Gyula Racz an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und setzt seit September 2008 sein Studium am Royal Northern College of Music in Manchester im Bereich Jazz bei Dave Hassell fort. Er unternahm mit verschiedenen Orchestern Tourneen, u.a. nach Singapur, Hongkong, Südafrika, Kanada und in die USA. Zum Repertoire des Quartetts gehören neben Originalwerken auch eigene Bearbeitungen und Kompositionen von Sebastian Bartmann, der bereits auf internationaler Ebene als Komponist ausgezeichnet wurde. Sowohl einzeln als auch im Ensemble nahmen die vier Musiker an verschiedenen Rundfunk- und Fernsehproduktionen der Sender Arte, BR, Deutschlandfunk, SWR, WDR, ZDF sowie einigen ausländischen Sendern teil. Wichtige künstlerische Impulse erhielt das Ensemble von Klaus Dreher, Michael Kiedaisch, Marta Klimasara, Manfred Kniel, Gyula Racz und Hans-Peter Stenzl.
Beim deutschen Musikwettbewerb 2008 wurde das Flügelschlag-Quartett mit einem Stipendium des Deutschen Musikrats ausgezeichnet und in die 53. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.
Mit freundlicher Unterstützung durch:

05. Juni 2010
20.00 Uhr
Schloss, Roter Saal
Trio
Stefan Heuke (Moderator)
Marko Kassl (Akkordeon)
Tobias Bredohl (Klavier)
Stefan Heucke
Der Komponist Stefan Heucke (*1959 in Gaildorf) erhielt seine musikalische Ausbildung von 1978 - 1986 an den Musikhochschulen Stuttgart und Dortmund bei den Professoren Renate Werner und Arnulf von Arnim, Klavier und Gerhart Schäfer, Komposition. Erste öffentliche Aufmerksamkeit erregte Heucke 1985 mit der Uraufführung seiner Vier Orchesterstücke op. 5 mit dem Saarländischen Staatsorchester unter der Leitung von Matthias Kuntzsch. Daraufhin folgten zahlreiche Aufführungen und Rundfunkproduktionen mit namhaften Solisten und Orchestern im In- und Ausland. Von 1989 bis 2002 hatte Heucke einen Lehrauftrag für Tonsatz an der Staatlichen Hochschule für Musik in Dortmund inne. 1990 erhielt er den Förderpreis der Stadt Dortmund für junge Künstler, 2002 gewann er den Publikumspreis beim Festival der Ruhr-Orchester „Windrose“. Zahlreiche Aufträge von Theatern, Orchestern, Ensembles, Stiftungen und Privatpersonen sowie zwei Stipendium der Werner Richard Dr. Carl Dörken - Stiftung (von 1996-1998 und von 2005-2006) ermöglichen Heucke eine Existenz als freischaffender Komponist. Seine Werke werden bei Schott Musik International verlegt. Zahlreiche Rundfunkmitschnitte und CD-Produktionen dokumentieren sein vielfältiges Schaffen auf Tonträgern. Im März 2006 vollendete er sein zweites abendfüllendes Musiktheaterwerk „Das Frauenorchester von Auschwitz“, das am 16. September 2006 im Theater Krefeld/Mönchengladbach uraufgeführt wurde und weltweite Beachtung fand. Im November 2007 erhielt Heucke den alle sechs Jahre verliehenen Hans-Werner-Henze-Preis (Westfälischer Musikpreis) des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.
Heucke lebt seit 1996 in Bochum.
Marko Kassl
Der Akkordeonist Marko Kassl, 1976 in Klagenfurt/Österreich geboren, erhielt seinen ersten Akkordeonunterricht im Alter von sieben Jahren an der Slowenischen Musikschule Kärnten. Sein Akkordeon-Studium absolvierte er unter anderem bei Mika Väyrynen und Roman Pechmann am Kärntner Landeskonservatorium Klagenfurt, bei James Crabb an der Kunstuniversität Graz und bei Prof. Mie Miki an den Hochschulen Detmold/Abt. Dortmund sowie Essen. Bei Prof. Miki schloss er im Jahre 2006 an der Folkwang Hochschule Essen das Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Er ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe (u.a. 2.Preis bei der "3rd JAA Accordion-Competition 2002" in Tokyo), sowie Stipendiat unter anderem der GWK (Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit), der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung und des Richard Wagner Verbands. Als Solist und Kammermusiker in verschiedenen Besetzungen konzertierte er unter anderem beim Grachtenfestival Amsterdam (2004), bei den Noorderkerk Concerten Amsterdam (2005), im Harenberg City-Center Dortmund (2005), in der Albert Long Hall Istanbul (2005), beim Gelderse Muziek Zomer (2006), beim WDR 3-Kulturpartnerfest (2006), im LUX-Theater Nijmegen (2007) sowie beim Festival “Akkorde-On-Stage“ Salzburg (2007).
Tobias Bredohl
Der Pianist Tobias Bredohl wurde 1974 in Münster geboren. Seit 1988 studierte er Klavier bei Prof. Gregor Weichert und erhielt Kompositions- und Theorieunterricht bei Prof. Harald Höfer an der Musikhochschule Münster/Westfalen, wo er seine Studien 1999 mit der Künstlerischen Reifeprüfung und 2003 mit dem Konzertexamen abschloss. Seit 1995 gastiert Tobias Bredohl solistisch in ganz Europa, mit namhaften Orchestern trat er im In- und Ausland auf, u.a. mit der Kammerphilharmonie Ámadé und dem Staatsorchester Decin (Tschechien). 2000 war er Gast beim Internationalen Sommerfestival in Český Krumlov (Tschechien). Als Kammermusiker arbeitete er mit dem Streichquartett der Bochumer Symphoniker zusammen. Tobias Bredohl erhielt zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben. So errang er 2003 den 2. Preis beim Wartburg-Klavierwettbewerb Eisenach, 2000 den 3. Preis beim Int. Klavierwettbewerb Premio F. Durante Napoli/Italien, 1999 den GWK Förderpreis Musik, 1997 war er Preisträger beim Internationalen Schubert Wettbewerb Dortmund und 1994 den 2. Preis beim Int. Klavierwettbewerb in Karlsbad/Tschechien.
Mit freundlicher Unterstützung durch:
Frau Hildegard Kaupp, Schlat
23. Juli 2010
20.00 Uhr
OPEN-AIR
findet in der Stadthalle, Hauptstraße 44, 73072 Donzdorf statt - NICHT wie geplant im Schlosspark
Trombone Unit Hannover
- Posaunenoktett -
Frederic Belli, Alt-/Tenorposaune
Michael Zühl, Alt-/Tenorposaune
Angelos Kritikos, Alt-/Tenorposaune
Jamie Williams, Tenorposaune
Lars Karlin, Tenorposaune
Mateusz Sczendzina, Tenorposaune
Hanes Dietrich, Bassposaune
Tomer Maschkowski, Bassposaune
Das Posaunenensemble Hannover besteht aus acht Studenten der Posaunenklasse von Prof. Jonas Bylund an der Hochschule für Musik und Theater Hannover.
Das Ensemble wurde 2006 als bestes Posaunenensemble mit dem Emory Remington Award der International Trombone Association (ITA) ausgezeichnet, woran sich ein viel beachtetes Konzert im Rahmen des „International Trombone Festivals“ in Birmingham anschloss.
Durch die rege kammermusikalische Tätigkeit der Klasse ergaben sich in den letzten Jahren verschiedene Ensembles und Besetzungen, die Projekte im Rahmen der Hochschule, aber auch darüber hinaus realisierten. Das Posaunenensemble Hannover konzertierte bei nationalen und internationalen Konzerten und Festivals. Konzerttourneen führten das Oktett u. a. nach Polen und nach Schweden.
Die Musiker sind bereits Mitglieder verschiedener Orchester, u.a. im Staatsorchester Hannover, in der Staatskapelle Berlin, im Orchester der Deutschen Oper Berlin und in der Jenaer Philharmonie und gewannen Preise bei Internationalen Solowettbewerben wie dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD, dem Conn-Lindberg-Wettbewerb, dem Lieksa Posaunenwettbewerb und dem „Prager Frühling“.
Anlässlich des Deutschen Musikwettbewerbs im Juni 2008 formierte sich das Ensemble in aktueller Besetzung und wurde mit einem Stipendium in der Kategorie „Ensembles in freier Besetzung“ ausgezeichnet und in die 53. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler aufgenommen.
Mit freundlicher Unterstützung durch:
02. Oktober 2010
20.00 Uhr
Fa. Mercedes Müller, Süßener Straße 12
Musikalisches Schauspiel
– sein Bildnis wunderseelig –
(die Ehe von Clara und Robert Schumann)
Sein Bildnis wunderselig
Wir treffen Clara Schumann in einer Situation des inneren wie äußeren Aufbruchs. Schon ihr erster Satz: „Nun fängt ein ganz neues Leben an“ verbindet Hoffnung mit Wehmut, mit ihm soll ein Traum Wirklichkeit werden. Die Umzugsvorbereitungen bringen in Clara eine Lawine ins Rollen. Sie durchlebt Vergangenes neu, versucht Geschehenes einzuordnen stets begleitet von der Musik Roberts. Seine Lieder bringen Saiten in ihr zum Schwingen, lösen „die Erinnerung“ aus. In diesem Fall eine besonders Penetrante. Die Muse Calliope, von Haus aus zuständig für schönen Gesang und heldenhafte Poesie wurde scheint’s von ihrer Mutter, der Erinnerung selbst beauftragt, das Andenken Robert Schumanns zu bewahren. Und zwar so schillernd wie möglich.
Ohne Rücksicht auf Realitäten malt sie – auch mit Hilfe von Roberts op. 42 „Frauenliebe und -leben“ ein verklärtes Robert Schumann Bild. Sie versucht sein Bildnis, von dem Clara sich eigentlich gerne distanzieren würde, in Claras Umzugsgepäck zu schmuggeln. Doch Clara ist nicht in der Stimmung für Halbwahrheiten. Für sie ist es Zeit auszusortieren, Ballast abzuwerfen, ihr eigenes Bild von Robert zu finden. Und von sich.
Tonangebend, gleichsam stimmungsweisend werden die beiden Figuren hierbei von Roberts Musik geführt. „Sein Bildnis wunderselig“ ist mehr ein Monolog Clara Schumanns mit sich selbst, bzw. ihrer Erinnerung denn ein Liederabend. Daher sehen wir auch von einer Programmabfolge im herkömmlichen Sinne ab. Ganz nach dem Motto „Prima le parole, poi la musica“ werden manche Lieder nur angespielt, andere wieder abgebrochen, ganz wie es Clara gerade in den Sinn kommt. Die von Marian Lux komponierte bzw. arrangierte Szenenmusik folgt stets Schumannschem Vorbild und wirkt als dramaturgisches Element.
Nina Omilian
Aufgewachsen ist die gebürtige Stuttgarterin in Aachen und Brüssel. Der Beginn Ihres Gesangsstudiums führte Nina Omilian wieder nach Stuttgart, an die dortige Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Zwei weitere Semester folgten am Mozarteum in Salzburg. Das Studium beendete sie in der Klasse von Frau Professor Ingeborg Reichelt an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf. Meisterkurse bei den bedeutenden Gesangspädagogen wie Professor Richard Miller, Rudolf Piernay, Cornelius L. Reid, und Edith Wiens rundeten ihre Ausbildung ab. Von 2005 bis 2007 war sie Schülerin von Rafael Ortiz. Seit 2008 wird sie von Gundula Hintz in Berlin gecoached. Bereits während des Studiums machte sich Nina Omilian europaweit durch die Mitwirkung an großen Opern und Gala-Veranstaltungen einen Namen. Und außergewöhnlich setzte sich ihre Karriere fort. Bereits vor der Diplomprüfung im Jahre 2003 wurde sie als Solistin am Niedersächsischen Staatstheater in Oldenburg verpflichtet. Diesem Engagement folgten weitere Rollen als freiberufliche Solistin u.a. als Susanna in Mozarts Figaros Hochzeit, Maria in Bernsteins West Side Story, Adele in J. Strauß’ Die Fledermaus und Lauretta aus Puccinis Gianni Schicchi.
Die Berliner Symphoniker luden sie als Solistin für ein Galakonzert ein, das in der Berliner Philharmonie stattfand. Weitere Konzerte im In- und Ausland folgten u. a. in der Stuttgarter Philharmonie, mit der Neuen Philharmonie Frankfurt, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und den Kaliningradern Philharmonikern. Nach erfolgreicher Teilnahme an der DEAG-Talents-Night begleitete Nina Omilian den Scala-Chor solistisch auf einer Deutschlandtournee. Im Juni 2008 durfte Nina Omilian als erste klassische Musikerin seit Nigel Kennedy im international berühmten Jazz-Club Quasimodo einen Solo-Abend gestalten. Anlässlich der Premiere ihres Theaterstücks „Sein Bildnis wunderselig“, das am 12. September 2008 im Rahmen der Gewandhaus-Konzertreihe in Leipzig uraufgeführt wurde, hat Nina Omilian ein Album mit Schumann-Liedern aufgenommen. Dass ihr Autoren-Erstlingswerk für die Schumann-Festwoche in Leipzig ausgewählt wurde, empfindet sie als besondere Ehre.
Eine spontane Zusammenarbeit fand in dem Duett „Libiamo“ mit dem befreundeten britischen Tenor Tony Henry (José-Carreras-Gala) statt und ist seit Ende 2008 auf der CD „Tony Henry – Modern Classics“ zu hören (GlorMusic). Im Dezember 2008 gab Nina Omilian ihr voraussichtlich letztes Sopran-Debüt als Gretel in Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“. Anfang 2009 wechselte sie in das Mezzofach. Seit Juni 2005 ist Nina Omilian in Berlin zuhause.
Nadine Schori
Nadine Schori stand bereits als Schülerin auf der Bühne des Stadttheaters St.Gallen. Einer Empfehlung folgend besuchte sie die berühmte Pallucca-Schule Dresden, an der sie nach drei Jahren ihr Studium als klassische Balletttänzerin mit Diplom abschloss. Es folgte ein Engagement an den Friedrichstadt Palast Berlin, wo sie in fünf Jahren über 1000 Vorstellungen absolvierte. 2001 beendete sie ihre Karriere als Tänzerin und genoss eine dreijährige Schauspielausbildung bei Hanna Petkoff, Judy Winter, Prof. Ursula Gompf, u. a. Außerdem absolvierte sie eine 6-monatige Ausbildung zur Film-rund Fernsehschauspielerin und nahm Gesangsunterricht. Parallel dazu war sie als Synchronsprecherin für Film und Fernsehen tätig. Sie wurde für diverse TV-Produktionen verpflichtet, wie z.B. „In aller Freundschaft", „Wolffs Revier", „Im Namen des Gesetzes" oder „Rosamunde Pilcher". 2004 ging sie mit Otto Waalkes auf Tournee, mit dem sie als einzige Künstlerin auf der Bühne stand. Im selben Jahr begann auch ihre Kariere als Theaterschauspielerin. Sie spielte unter Anderem in einer Produktion des Deutschen Theaters Berlin an der Seite von Katja Riemann, am Hans Otto Theater Potsdam an der Seite von Katharina Thalbach sowie am Berliner Renaissance Theater neben Burghart Klaußner. Am Hans Otto Theater Potsdam, dem sie seit der Spielzeit 2004/2005 als ständiger Gast verbunden ist, spielt sie unter Anderem die Titelrolle in der Welturaufführung von Paolo Coelhos Weltbestseller "Veronika beschließt zu sterben". Eine weitere Facette ihres künstlerischen Schaffens sind Liederabende und inszenierte Lesungen. 2008 hat sie den Kinofilm "Das Morphus-Geheimnis" abgedreht und in 2009 stand sie in Shakespeares "Wie es euch gefällt" unter der Regie von Katharina Thalbach an der "Komödie am Kurfürstendamm" in Berlin auf der Bühne. Neben vielen Theaterverpflichtungen konnte sie das Hörbuch zu diesem Theaterstück schreiben und aufnehmen, das unter dem Titel Clara Schumann: „Seit ich ihn gesehen – Ein Zwiegespräch“ erscheinen wird.
Marian Lux
Der Komponist, Arrangeur und Pianist Marian Lux wurde 1982 in Bad Freienwalde geboren. Mit vier Jahren begann er mit dem Klavierspielen; mit sechs erhielt er den ersten Unterricht. Als 15-jähriger trat er als Solist mit dem Staatsorchester Frankfurt/Oder auf und spielte Beethovens 1. Klavierkonzert. 1998 wechselte er auf das Musikgymnasium „Carl-Phillip-Emmanuel-Bach“ in Berlin, wo er zusätzlich von Thomas Just im Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ unterrichtet wurde. Während seiner Ausbildung erhielt Marian u. a. einen ersten Preis in der Kategorie Duo: Klavier und ein Blasinstrument beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. 2004 begann er das Studium für Medienkomposition (Schwerpunkt Filmmusik) an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ bei Professor Wefelmeyer. Bereits ein Jahr zuvor erfolgte die Aufführung der eigenen Komposition „Filmfarben“ für sinfonisches Blasorchester und Klavier im Großen Sendesaal des SFB, bei der er auch als Solist mitwirkte. Im selben Jahr kam es zur Uraufführung des Stückes „Facetten für Kammerorchester“ mit der „Klangfonie“ in Eisenach, welches von ihm selbst dirigiert wurde. In der Folgezeit nahm Marian Lux mehrere Filmmusiken für Kurzfilme mit dem Filmorchester Babelsberg und dem Jungen Philharmonie Brandenburg auf. 2006 gewann er den Preis für die Beste Filmmusik beim Filmfestival „INT. FF Expresion“ in Corto, San Miguel (Mexiko) für den Film „Bass in Contra“ von Alex Schmidt. 2005 wurde sein Sinfoniestück „Dreamwalks“ im Konzerthaus Berlin unter der Leitung von Sebastian Weigle uraufgeführt. Es folgten weitere Aufführungen, im Opernhaus Graz, mit dem Staatsorchester Wiesbaden und in Litauen. Im Sommer 2007 nahm Marian am „Composer’s Lab“ des „8th Moonstone Filmmaker’s Lab“ in Ilmenau, Thüringen teil. Hier war er einer von acht jungen Komponisten in der Master Class des weltbekannten Filmmusikers Patrick Doyle aus England (Harry Potter & der Feuerkelch, Hamlet, Bridget Jones, Frankenstein).
Gegenwärtig lebt und arbeitet er in Berlin, wo er sich vorwiegend mit Film- und TV-Musik befasst. So komponierte er zusammen mit Andreas Bick die Musik für die RTL-TV-Serie „Die Familienanwältin“ (2005/06) sowie für die erfolgreiche ARD-Serie „Der Dicke“ mit Dieter Pfaff (2007/2008).
Auch als Komponist und Arrangeur außerhalb der Klassik und Filmmusik hat sich Marian in Berlin einen Namen gemacht. Seit 2007 arbeitet er mit Nina Omilian auf diversen musikalischen Gebieten zusammen.
Mit freundlicher Unterstützung durch:
27. November 2010
20.00 Uhr
Schloss, Roter Saal
Klavierabend
Paolo Venturino
Paolo Venturino
absolvierte nach dem Abitur ein Musikstudium am Konservatorium "Niccolo Paganini" in Genua unter Maestro E. Traverso. Nach dem Diplom im Jahre 1985 übernahm er als Dirigent und Organist die Kantorei "B. Della Rovere" an der ehrwürdigen Kathedrale von Savona (gegründet 1528). 2002 rief er den Philharmonischen Chor Savona ins Leben; gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Savona wurden seither große geistliche und weltliche Werke der sinfonischen Chormusik aufgeführt, in Zusammenarbeit mit M. De Bernart, F.M. Bressan, M. Balderi, J. Kovachev, P. Vaglieri, P. Borgonovo und anderen. Daneben geht Paolo Venturino einer regen Konzerttätigkeit als Organist, Pianist und Sänger nach. Seit 1997 ist er künstlerischer Leiter des internationalen Musikwettbewerbes "Palma d´Oro" in Finale Ligure.
Mit freundlicher Unterstützung durch:
Fai Architekturbüro Peter Welz
Karten
Einzeleintritt:
Erwachsene € 20,-
Schüler und Studenten € 17,-
Abonnement:
4 Konzerte freier Wahl:
Erwachsene € 75,-
Schüler und Studenten € 60,-
Gesamt für 7 Konzerte:
Erwachsene € 130,-
Schüler und Studenten € 110,-
Information und Karten/Abonnements:
Stadtverwaltung Donzdorf
Kulturamt, Zimmer 305, Frau Müller
Telefon: 07162 / 922-301
Telefax: 07162 / 922-521
E-Mail: stadt@donzdorf.de
Schloss 1-4, 73072 Donzdorf
Rückgabe erworbener Karten ist ausgeschlossen.



